» Frühzeitig - so kann sich JEDE/R darauf einstellen.
Geplant ist die Woche um den 12.Mai 2004, den CFS - Aktions-Tag, für den Aktivitäten auch in Deutschland stattfinden. Vorteilhaft wäre der Samstag, 15.05.04. Wesentlich ist die Pressevorarbeit - und eine gewisse Einheitlichkeit, damit sich später in den Medien und Berichten die Teilnehmer und die Zuschauer, die nur mal so "geguckt" haben, wiederfinden, wenn nicht über jede Aktion einzeln berichtet wird.
» Kreativ - damit wir AUFFÄLLIG sind.
EINE Idee dafür ist: weiße Kleidung (Lackierer-Overalls), Kopfschutz, weiße Tüten oder Tücher um die Füße/Schuhe, Masken [Symbol für das Getrenntsein, Ab- und Ausgeschlossensein von der Gesellschaft und den Aktivitäten], mit Flyern, mit Plakaten: "Wollen Sie so leben? - Wir müssen!!", "40 qm Deutschland - Gefängniswärter CS" "Pest CS"
Andere Ideen? Für Betroffene, die gar nicht(s) mehr können, weisen wir auf die Möglichkeit einer Poster-Präsenz hin.
» Dezentral - in vielen Städten, da kann sich Jede/r daran BETEILIGEN.
In Fußgängerzonen, vor den Gesundheitsämtern/ MDK-Vertretungen, Krankenkassen, Rathaus... möglichst viele Menschen in kurzer Zeit, vielleicht 2 Stunden, erreichen. Dazu noch Flugblätter mit "offenen Briefen" an die Ministerien - Aufgreifen der Zusagen und Versprechungen.
Und wer macht das wieder? Wir planen schon mal: Frau Otte, HH, Frau Gall, DÜ, Herr Hauschild, OL. So sind wir ;) .
Gerne nehmen wir Anregungen, Hilfe und Unterstützung an!!
Demonstration
Die Betroffenen müssen sich gegen die Auswirkungen der sog. Gesundheitsreform wehren.
Die Demonstration fand am 10.09.03 in Berlin vor dem Bundesministerium für GEsundheit und Soziale Sicherheit statt. Von 14-15:00 stehen Fachleute zum Gespräch zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es über den Verein für Umwelterkrankte, Bredstedt, 04671 933405, -09 FAX. www.umwelterkrankte.de, MAIL
Frau Reetz hat in einer Rundmail von der erfolgreichen Demo berichtet.
Allerdings - Was macht ein umweltkranker mensch mit einer behandlungsbedürftigen Erkrankung, die selbst schwere Symptome verursacht, wenn an der Behandlung schon gestorben werden könnte? Die Medikamente schwer oder gar nicht verträglich mit starken Nebenwirkungen sind - Folge einer Medikamenten- oder Histaminintoleranz?
Ich würde mich gerne über dieses Problem austauschen mit Interessierten , Behandelten, Genesenden und Genesenen(Medikamentenunverträglichkeit, -Allergie). Erstkontakt per Mail
Die SHG MCS+CFS-Initiative NRW e.V. bittet alle Ärzte um Zusendung relevanter Studien oder Veröffentlichungen. Siehe AUFRUF
31.07.2003: Ergebnis: Antwort siehe Aktuelles
Nun ist es an der Zeit, nachzufragen, was die Ministerien in den letzten Monaten in die Wege leiteten und unternahmen, um der Petition nachzukommen.
Unter dieser MAIL koordinieren wir die Aktion.
Eine "Patientenverfügung" kann man formlos handschriftlich erstellen. Sie soll den Willen des Patienten Ausdruck geben, wer im Falle seiner zeitweisen/dauerhaften Geschäftsunfähigkeit Verantwortung tragen und Entscheidungen fällen kann.
Man kann eine Generalvollmacht erteilen, aber auch nur einzelne Bereiche wie Finanzen, Gesundheit, Wohnort vom Bevollmächtigten entscheiden lasssen.
Auch dieses Dokument bitte immer mit führen!
Auf den Seiten des CSN-Deutschland finden sich einige Projekte.
Wir können für ein Wohnprojekt doch Positives
vermelden:
Auf unserer Wohnungssuche wandten wir uns an das kommunale
Wohnungsbauunternehmen der Stadt Oldenburg mit der Bitte um Hilfe für
durch MCS behinderte Menschen.
Unser Vorbild war ein Bericht aus der
Schweiz, in der die Stadt Zürich MCS-Betroffenen ein Haus zur
Verfügung stellte.
Uns wurde von Frau S. Brinkmann, GSG, eine konkrete
Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. Es gibt einige Objekte, die im
Rahmen einer bevorstehenden Sanierung für uns geeignet sind. Es sind
ältere Wohnblocks, bei denen ein Eingang mit 5 oder 6 Wohneinheiten
reserviert werden kann. Die Häuser liegen im Norden am Rande der Stadt
Oldenburg. Die Häuser haben eine alte Bausubstanz, die nicht durch
Sanierung verändert werden soll. Die Häuser sind schimmelfrei. Die
notwendigen Reparaturen und Installationen werden getätigt, dafür wird
es einen Standard geben, auf den sich alle Interessenten einer Wohnung
einigen (z.B. Putz an den Wänden, Holzdielenfußboden/Fliesen),
darüberhinausgehende Renovierungen werden von jedem einzelnen
getragen.
Grundlage für das Zusammenleben wird eine Hausordnung, in
der sich die Teilnehmer verpflichten, explizit auf den Gebrauch von
duftstoffhaltigen Putz-, Wasch- und Pflegemitteln zu verzichten,
ebenso auf andere allgemein schädliche (z.B. lösemittelhaltige oder
giftige) Substanzen (auch Aromatherapien beispielsweise). Einbezogen werden sollen auch die Belastungen durch Elektrosmog, Handys, DECT-Schnurlostelefone, evtl. auch Abschirmung der Leitungen.
Wir laden
andere Interessierte ein, sich uns anzuschließen. Es ist primär für
MCS-Erkrankte gedacht, sollten aber sich auch hochgradig
Allergieerkrankte, Familien mit erkrankten Kindern beteiligen wollen,
steht dem nichts im Wege, wenn man sich auf die Hausordnung einigt.
Am Freitag,30.01.04 findet ein Workhop in Emden zu Wohnprojekten Alt und Jung statt.
Davon ist eine Mappe zu bekommen. Ich versuche, mich über Fördermittel zu informieren. Evtl. gibt es Unterstützung von Seiten der Universität.
Für Hinweise / Kommentare / Hilfen sind wir dankbar!
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