Aus den Erkenntnissen der letzten 60 Jahre lassen sich Theorien entwickeln, die in der folgenden Übersicht aufgezeigt werden.
Dies sind meist multi-disziplinäre Ansätze, bei der viele Erkenntnisse verschiedener Fachrichtungen einfließen. Die Erkenntnisse der Toxikologie werden mit Wissen um neurologische Prozesse, um Gewebedegeneration erweitert, mit immunologischen Kenntnissen kombiniert.
Damit läßt sich ein Modell erzeugen, welches die vorhandenen Patienten- und Labordaten in einen Zusammenhang bringt.
Wir versuchen uns an kurzen Darstellungen. Für weiteres Verständnis ist es hilfreich, einführende Originalarbeiten zu lesen.
Auch können wir mit diesen Darstellungen nicht alle Kritik ausräumen.
Deutlich wird mit den Modellen jedoch, dass die Erkrankung existiert. Wenn nicht an Modellen gearbeitet wird und ein Phänomen geleugnet wird, stehen offensichtlich Interessen dahinter, die dieses Wissen aus bestimmten Gründen nicht zulassen wollen.
Hier findet sich eine weitere Übersicht TILT.
Eine Übersicht der Zusammenhänge des "Gulf War Syndrome"
Bereits kleinste Mengen unterschiedlicher Chemikalien führen zu
schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
"Gifte" schaden durch die Störung der Interaktion von lebenden Zellen, deren Aufnahme von Gasen (Sauerstoff) oder Flüssigkeiten. Wenn sie nicht sofort zerstörerisch wirken, erscheinen sie dem Körpergewebe als Hormon oder als Baustoff durch Ähnlichkeiten in der molekularen Struktur Sie wirken dann aber schädlich, weil sie wegen der Abweichungen nicht die notwendigen, erwarteten Eigenschaften haben. Sie lösen unangemessene Reaktionen des Körpers aus; z.B. Histaminausschüttung durch aktivierte Mastzellen erzeugt Pseudoallergien - ohne "Anlaß".
Quecksilber wirkt besonders in Nervenzellen - DAUNDERER beschreibt die vielfältigen und diffusen, aber signifikanten Symptome.
Holzschutzmittel und Pyrethroide - Wirkungen sind altbekannt.
Neuer sind die Immunologischen Wirkungen: aus der AIDS-Forschung ist bekannt,
bei Erkrankten sind die sog. TH2 Lymphozyten vorherrschend.
Im Zusammenhang ist es unter Empfindlichkeit durch Immunsystem-Entgleisung, RNase-L & CFIDS [Suhadolnik Meilleir Cheney] dargestellt.
Eine mögliche Therapie wäre das Balancieren des Immunsystems. Aber auf jeden Fall müssen bekannte Belastungen wie Wohngifte eliminiert werden!
Gängige Chemikalien, die in den letzten fünfzehn Jahren besonders häufig zu schwerer Erkrankung geführt haben, sind Holzschutzmittel, Pyrethroide,
Formaldehyd, und Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber und Zinn aus Amalgamfüllungen.
Chemikalien finden sich in Nahrungsmitteln, Pflege- und Reinigungsmitteln, in neuer Kleidung, im Leitungswasser, in der Luft, also überall.
Häufig werden Auslöser durch die Kombination mit Schadstoffen aus der näheren Umwelt mit toxischen Substanzen im menschlichen Körper, wie z.B. Amalgam oder Palladium in Zahnfüllungen, in ihrer Symptomatik verstärkt.
Die Forschung steht erst am Anfang, nur Teile des Systems sind bekannt. Eine Entwarnung kann daher nicht gegeben werden.
In einigen Fällen beginnt eine Umwelterkrankung mit allergischen Symptomen. Das entwickelte Krankheitsbild kann weit darüber hinausgehen.

Die Psychologie greift jedoch diese Neurologischen Phänomene nicht auf. Dieter E. Zimmer, der bekannten Wissenschaftsjournalisten, schrieb das Buch "Tiefenschwindel", in dem er die Fehler der Freud'schen Psychologie aufzeigt. Es gibt durch großangelegte Studien keinen statistischen Beleg für die Hypothesen des Einflusses der Familie oder Anderem. Diese Theorie wird jedoch weiterhin gelehrt.
Dagegen liegen allein über Drogenwirkung Daten vor, wie sehr chemische Substanzen das Gehirn beeinflussen. Schon in populären Fernsehberichten [BBC] werden Untersuchungen präsentiert über die Einflüsse geringer Schäden und Chemikalien, die auch für die "Schulmedizin" bekannt sind.
Zur Unhaltbarkeit der beliebten Psychothese bei MCS Dr. T. Merz.
Was wäre, wenn sich die ganzen psychischen Erkrankungen als einfache, biologische, wenn auch individuell modulierte Empfindlichkeiten auf toxische Chemikalien erweisen, als einfache Erklärung für psychische Erkrankungen - nicht Familienstrukturen.
Wer wird die Opfer dieser Irrlehre um Vergebung bitten?
Auszug: "Bei zirka 17.000 Golfkriegsveteranen traten Beschwerden auf, die auch beim MCS bekannt sind: Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Gedächtnis- und Denkstörungen, Probleme bei der Planausführung, Störungen der Koordination von Bewegungsabläufen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, gastrointestinale Beschwerden.
Bei ihrem Einsatz waren die Soldaten Gasen und Rauch aus militärischen Operationen, Rauchgasen aus brennenden Ölquellen, Dieselabgasen immer im Kontext mit Vernichtungsangst durch Angriffe mit biologischen und chemischen Kampfstoffen ausgesetzt und hatten Kontakt mit toxischen Anstrichen und Farben, Pestiziden und wurden mehrfach immunisiert. Die vermuteten Zusammenhänge der MCS-Erkrankung mit der prophylaktischen Gabe von Pyridostigmin als Antidota gegen Nervengas und Pyrethroiden (Permethrin) und/oder DEET (N,N-Diethylin-toluamid; einer als Repellent gegen Ungeziefer in großem Umfang seit langem bei der Armee eingesetzten Substanz) wurde zwischenzeitlich in Tierversuchen bestätigt. (Abou-Donia et al. 1996)
Die gleichzeitige Verabreichung von Pyridostigmin und Permethrin bewirkte in Dosen, die für sich allein nur eine geringe beziehungsweise kaum erkennbare Wirkung zeigten, eine erhebliche neurotoxische Wirkung, die beim Zusatz einer dritten Substanz (DEET) sogar noch gesteigert wurde.
Pyridostigmin schützt durch reversible Carbamylierung die Acetylcholinesterase vor Organophosphorverbindungen im peripheren Nervensystem und bewahrt das Enzym vor einer irreversiblen Inaktivierung durch Nervengas. Gleichzeitig aber werden durch die schützende Carbamylierung auch andere Esterasen (Butyrylcholinesterase) im Blut gehemmt und der Abbau von Permethrin verringert.
Dadurch kommt es zu einer Anreicherung und erhöhter Schädigungswirkung in seinem Zielgewebe, dem Nervensystem.
Pyridostigmin (Carbamat) und Phosphorsäureester, die in Kombination mit Pyrethroiden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, sind hinsichtlich ihrer biologischen Wirksamkeit weitgehend gleichzusetzen, der einzige Unterschied besteht darin, dass Phophorsäureester im Gegensatz zu dem Medikament Pyridostigmin irreversibel an die Acetylcholinesterase binden.
Daher ist bei gleichzeitiger Exposition mit Pyrethroiden und Phosphorsäureestem ein stark erhöhtes Gefährdungspotential für den Menschen zu erwarten. Bekannt ist, dass es bei gleichzeitiger Verabreichung von Phosphorsäureestern und Permethrin im Gehirn von Ratten zu höheren Permethrinspiegeln kommt. (Marel et al. 1982) Da sich die Arbeitsgruppe um Kurt (Abou-Donia et al. 1996) insbesondere mit den Wirkungen von Phosphorsäureestern beschäftigt, werden in Zukunft sicher noch weitere Ergebnisse zu erwarten sein dürfen, was die schädlichen Kombinationswirkungen bei gleichzeitigem Sprüheinsatz von Phosphorsäureestern und Pyrethroiden anbelangt.
Aus diesem gegenwärtigen Wissensstand ergibt sich, dass
1. Mischexpositionen ein bisher ungeahnt größeres Gefährdungspotential besitzen und dass
2. Individuen mit niedriger Plasmaesteraseaktivität gegen neurotoxisch wirkende Substanzen besonders empfindlich sind. Des weiteren besitzt der Körper offensichtlich die Fähigkeit, nach einer stattgefundenen Vergiftung unsere Wahrnehmungsfähigkeit auf eine viel höhere Empfindlichkeit und Reaktionsbereitschaft "umzuschalten" damit die Wahrscheinlichkeit, in Zukunft einem ähnlichen Übergriff durch Vergiftung zum Opfer zu fallen, möglichst klein gehalten wird. "
Darüberhinaus sind die Ölquellenbrände mit Abgasen und Resten von Kohlenwasserstoffen zu bedenken. Und nicht zu vergessen, die Munition aus "abgereichertem" Uran, die Strahlenschäden bei den Irakern verursacht, Krebs, die nächsten 4 Millionen Jahre noch.

Diese Stressreaktion der Zellen/ Gewebe auf Toxine/Signale bedingt eine Umschaltung des Sauerstoffatmens (oxidative Phosphorylierung) zur "Glykolyse" (anaerobe Milchsäureproduktion). Diese typische Stressreaktion führt zu "Hypoxie" (Sauerstoffmangel) im Gewebe, und fördert dazu die anaerob(Sauerstofflos) lebenden Erreger (im Körper). Eine "Abrufstörung von Sauerstoff" kann man dazu sagen, denn im Blut ist genug O2, jedoch kann die Zelle damit nichts anfangen, sie bleibt unter Stress bei anaerober Atmung. Die Atemfrequenz sinkt, dadurch soll es dann zu "Aussetzern" kommen, die man "Schlafapnoe" nennt.
So haben wir einen Zustand, der dem Körper eine Infektion suggeriert. Der Körper wird überschwemmt mit Antikörpern, die damit die Immunzellen stimulieren. Daher sollen Allergien und allergische Reaktivität rühren.
Zu Immuntoxischen Effekte bei MCS/TILT.
Weitere Differenzierungen wurden im Text nicht ausgeführt - es fehlt der Zusammenhang zu den Unterschieden in der Empfindlichkeit und der Ausprägung der Erkrankung.
Zellinterne Erreger werden dagegen nicht mehr bekämpft.
Ähnliches passiert bei Tumoren. -
"Nur bestimmte Medikamente überlasten TH1" z.B. Antibioka wie Cotremoxazol (Wirkstoff), "Baktrem oder Cotrem". Aber auch Ernährung, stressige Lebensweise, das Übliche, üben einen Einfluß auf.
Das macht die Schilderungen vieler CFS-Patienten so bedeutsam, durch einen "Cocktail" von emotionalen Stress, Krankheit und Umweltbelastungen in die andauernde Erschöpfung gerutscht zu sein, die durch die Hypoxie, die sehr verringerte Energieausbeute ihres Stoffwechsels durch anaerobe Zellatmung erklärt werden kann.
Der Körper ist dauernd mit der Abwehr belastet, kann darüberhinaus auch nicht die normalen Aufgaben, wegen der universellen destruktiven Eigenschaft der RNase-L, erfüllen.
Daher rührt die Erschöpfung, die unter dem Begriff "CFS" gefaßt wird.
Wir sehen dies als universellen Prozeß, der nicht auf eine Diagnose bezogen ist, sondern in seiner Breite vielfältige Symptome erzeugt. Eine Hypothese ist, das bestimmte Chemikalien einen besonderen Stress und damit besondere Symptome erzeugen. Auch denkbar ist, das individuelle ("gebahnte") Reaktionswege das (individuelle) Krankheitsbild "ermöglichen".
In kurzer Zeit wird der Körper, da nun auch die E(ntgiftungse)nzyme in der Leber weniger werden, und bei der Verdauung nicht mehr alle notwendigen Stoffe aufgenommen werden können, mit den Giftstoffen nicht mehr fertig. Es kommt zu einem "Etagenwechsel": Störung des ZNS treten auf.
Es tritt bzw. kann auftreten eine zunehmende Empfindlichkeit als Folge der Reizung. So kommt es zu der Sensibilität auf diverse Substanzen, u.a. "Autoimmunprozesse".
Diese Empfindlichkeit zeigt die gleichen Symptome wie "MCS"!
Der Mechanismus der RNAse-L soll auch durch Zellparasiten, wie Chlamydien oder Mycoplasmen ausgelöst werden. Diese werden oft bei CFS-Kranken gefunden.
Ein populärer Text dazu mit Ausführungen hier
Die Originalarbeit findet sich in: Englebienne/deMeirleir, CFS:A Biological Approach, CRC Press 2002, ISBN 0849310466, 97,93EUR
Dazu können wir natürlich noch die anderen beschriebenen Immunreaktionen nehmen; Histaminintoleranzreaktionen durch falsche Nahrung - oder Vitaminmangel (B6).
Die Stoffwechselprodukte von Bakterien bei Entzündungen ergänzen die Belastungen...
Auch sind die Prozesse der Autoimmunerkrankungen nicht weiter verfolgt: dabei entwickelt der Körper Antikörper gegen das eigene Gewebe, was normalerweise ausgeschlossen ist. Es gibt z.B. Reaktionen gegen Zellen der Bauchspeicheldrüse, wie auch genereller gegen Muskelzellen. Am bekanntesten ist wohl der (systemische) Lupus erythematodes; entwickelt aus Reaktionen auf die eigene DNA (Erbsubstanz).
Es wird u.a. vermutet, dass diese Reaktion durch Stimulierung der Abwehr durch körpereigene Substanzen nutzende Erreger (Mimikry) oder auch Kreuzreaktionen mit Fremd-Proteinen zu körpereigenen entsteht.
Co-Morbidität - Krankheiten, die vor, mit, und durch Umwelterkrankungen auftreten
darunter fallen Wirkungen von Amalgam-Zahnmetallvergiftungen u.a. toxische Belastungen, Borrelien, Würmer, Viren, Mykosen, und andere unliebsame Körpernutzer...(Parasiten).
Psychische Faktoren sollen nicht ausgegrenzt werden - entstehen jedoch durch Interpretation und Behandler.
Zu bedenken ist, dass die Krankheitsbilder schleichend ineinander übergehen (können); die Immunologischen Reaktionen, die bei einem den Lupur erythematodes verursachen lassen den anderen an Herzinfarkt oder Hirninfarkt sterben.
opportunistische Infekte - Erreger, die erst nach der Schädigung des Immunsystems, der Reduzierung der körpereigenen Abwehr auftreten (können), wie Pilze und rezidivierende Viruserkrankungen, die das Immunsystem normalerweise unterdrücken kann.
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